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Dieses Rezept zeigt, wie man Zucchini Hibachi Style zubereitet – ein schnelles, aromatisches Gemüsegericht, das die typischen Aromen der japanisch inspirierten Hibachi Küche einfängt. Das Gemüse wird bei hoher Hitze scharf angebraten, wodurch eine köstliche Kombination aus Röstaromen und knackiger Textur entsteht. Dieses Gericht eignet sich perfekt als leichte Hauptmahlzeit oder Beilage und bringt Abwechslung in den Alltag.
Ich habe dieses Gericht oft als schnelle Lösung genutzt, wenn es mal unkompliziert und trotzdem besonders sein soll. Die Mischung aus Ingwer, Knoblauch und Sojasauce schafft einfach ein unvergleichliches Aroma, das mich jedes Mal begeistert.
Zutaten
- 200 g Zucchini: in Scheiben oder Halbmonde geschnitten – für den frischen Biss und angenehme Textur. Achte auf knackige, helle Zucchini, die nicht zu weich sind.
- 100 g gelbe Zucchini oder Kürbis: bringt Farbe und eine mild süßliche Note ins Gericht, am besten frisch und firm wählen.
- 50 g Champignons: in Scheiben – sorgen für Umami und Fleischigkeit, verwende möglichst frische Pilze ohne dunkle Stellen.
- 1 kleine Zwiebel: in Streifen – gibt Süße und Würze, idealerweise eine milde Zwiebelart wählen.
- 2 Knoblauchzehen: fein gehackt – für intensives Aroma, frischer Knoblauch ist hier wichtig.
- 1 Stück Ingwer (ca. 2–3 cm): gerieben – bringt Schärfe und Frische, wähle festen, nicht verschrumpelten Ingwer.
- 2 EL Pflanzenöl oder Sesamöl: zum scharfen Anbraten, authentisch ist natives Sesamöl.
- 1 EL Sojasauce: Grundlage für Umami und Salz, vorzugsweise eine dunkle, vollmundige Sojasauce.
- 1 TL Sesamöl: zum Verfeinern, es bringt nussige Tiefe.
- 1 EL Teriyaki Sauce (optional): zusätzliche Süße und Komplexität, hochwertige Sauce bevorzugen.
- Salz und Pfeffer: nach Geschmack.
- Chiliflocken (optional): für leichte Schärfe, wer es pikant mag, nimmt frische oder getrocknete Chili.
- 2 Frühlingszwiebeln: gehackt – sorgen für Frische und Farbe, frisch und knackig wählen.
- 1 EL Butter (optional): rundet das Gericht ab, kann auch durch vegane Butter oder mehr Sesamöl ersetzt werden.
- 1 EL Sesamsamen: geröstet – für Textur und nussiges Aroma, selbst rösten für besten Geschmack.
Anleitung
- Pfanne vorbereiten:
- Erhitze einen Wok oder eine große, schwere Pfanne sehr stark, sodass die Pfanne richtig heiß ist. Gieße dann das Öl hinein und schwenke es, damit es sich gut verteilt.
- Aromaten anbraten:
- Gib den fein gehackten Knoblauch und den geriebenen Ingwer in die heiße Pfanne. Brate beides unter ständigem Rühren für etwa 30 Sekunden an, bis sie duften, aber nicht verbrennen.
- Gemüse braten:
- Füge nun die Zucchini, gelbe Zucchini, Champignons und die Zwiebeln hinzu. Brate das Gemüse bei hoher Hitze für 3 bis 4 Minuten kräftig unter ständigem Rühren an, bis sich schöne Röstaromen bilden und das Gemüse leicht bissfest bleibt.
- Würzen & verfeinern:
- Schmecke das Gemüse mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und etwas Sesamöl ab. Optional kannst du Chiliflocken, gehackte Frühlingszwiebeln und Butter unterheben, um dem Gericht noch mehr Tiefe zu verleihen.
- Servieren:
- Nimm die Pfanne vom Herd. Optional kannst du das Gemüse mit Teriyaki Sauce beträufeln. Zum Schluss bestreue das Gericht mit gerösteten Sesamsamen und serviere es sofort.
Eines meiner Lieblingszutaten ist der frische Ingwer, der dem Gericht eine angenehme Schärfe und Frische gibt. Ich erinnere mich, wie ich das erste Mal diese Kombination probiert habe und sofort von der intensiven Geschmacksvielfalt begeistert war. Die Balance zwischen scharfem Ingwer und süßer Sojasauce ist einfach unwiderstehlich.
Aufbewahrungstipps
Dieses Gericht hält sich im Kühlschrank luftdicht verschlossen bis zu zwei Tage frisch. Zum Aufwärmen empfehle ich, es in einer Pfanne oder einem Wok erneut kurz bei hoher Hitze anzubraten, um die Röstaromen zu bewahren. Die Mikrowelle eignet sich weniger, da die Textur dabei leidet. Optimal ist Zucchini Hibachi als frisches Gericht oder für Meal Prep geeignet.
Zutatenalternativen
Wenn du keine gelbe Zucchini findest, kannst du stattdessen Kürbis oder gelbe Paprika nehmen. Statt Champignons passen Brokkoli oder Zuckerschoten ebenfalls gut. Die Butter kann durch vegane Butter oder zusätzliches Sesamöl ersetzt werden, um eine vegane Variante zu ermöglichen. Für mehr Schärfe eignen sich Sriracha oder Chiliöl als Ergänzung.
Serviervorschläge
Ein klassischer Begleiter ist gedämpfter Jasmin oder Sushi Reis, der die Aromen gut aufnimmt. Auch Glasnudeln oder Udon passen hervorragend zum Gericht. Als Proteinbeilage eigenen sich gebratener Tofu oder Garnelen, die leicht mit in die Pfanne gegeben werden können. Zucchini Hibachi ist auch eine tolle Beilage zu asiatisch inspirierten Hauptgerichten wie Teriyaki Hähnchen oder gebratenem Schweinefleisch.
Viel Spaß beim Nachkochen. Das Gericht lässt sich leicht variieren und ist perfekt für schnelle, aromatische Mahlzeiten.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Kann ich das Gericht vorbereiten?
Ja, Zucchini Hibachi Style lässt sich vorbereiten, schmeckt aber frisch am besten.
- → Welche Pfanne eignet sich am besten?
Ein Wok oder eine schwere Gusseisenpfanne sind ideal für die hohe Hitze.
- → Ist das Gericht vegan?
Ja, wenn Butter durch Pflanzen- oder Sesamöl ersetzt wird, ist es vegan.
- → Kann ich anderes Gemüse verwenden?
Ja, Brokkoli, Paprika oder Zuckerschoten passen gut zum Hibachi-Stil.
- → Ist Teriyaki-Sauce notwendig?
Nein, sie ist optional und sorgt für zusätzliche Süße und Geschmackstiefe.