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Dieses Rezept kombiniert zartes, saftiges Steak mit cremigem Kartoffelpüree und aromatisch geröstetem Spargel zu einem perfekten Gericht, das sowohl im Alltag als auch bei festlichen Anlässen begeistert. Die kräftige Pfannensauce und frische Kräuter runden das Geschmackserlebnis ab und machen das Essen zu einem gelungenen Highlight.
Ich habe es schon oft zubereitet und finde besonders die Flexibilität bei der Garstufe des Steaks ideal, sodass jeder Gast zufrieden ist.
Zutaten
- Steak: 2 Rindersteaks wie Ribeye, Rumpsteak oder Sirloin á etwa 250 Gramm. Das Fleisch sollte frisch und von guter Qualität sein und eine schöne Marmorierung für Zartheit aufweisen.
- Olivenöl: Zur optimalen Bratfettbasis für eine schöne Kruste beim Steak.
- Salz und schwarzer Pfeffer: Für die Grundwürze.
- Butter: Für das Aromatisieren und glänzende Finish.
- Knoblauch: 1 Knoblauchzehe, leicht angedrückt für dezente Würze.
- Kräuter: 1 Zweig frischer Thymian oder Rosmarin für aromatische Noten beim Braten.
- Pfannensauce: 120 ml Rinderbrühe, 60 ml Rotwein oder extra Brühe, 1 EL Butter, Salz und Pfeffer.
- Cremiges Kartoffelpüree: 700 g Kartoffeln geschält und gewürfelt, 3 EL Butter, 120 ml warme Milch oder Sahne, Salz und Pfeffer.
- Gerösteter Spargel: 1 Bund Spargel, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer.
- Zum Garnieren: Fein gehackter Schnittlauch oder Petersilie frisch.
Anleitung
- Kartoffelpüree zubereiten:
- Kartoffeln im kalten gesalzenen Wasser zum Kochen bringen und 15 bis 18 Minuten weich garen. Anschließend abgießen. Kartoffeln mit Butter und warmer Milch zerstampfen, bis eine cremige Textur entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und abgedeckt warm halten.
- Spargel rösten:
- Backofen auf 220 Grad Ober und Unterhitze vorheizen. Spargel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen und auf einem Backblech verteilen. Für 12 bis 15 Minuten rösten, bis der Spargel zart ist und Röstaromen entwickelt.
- Steak braten:
- Die Rindersteaks etwa 20 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Die Steaks trocken tupfen und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. In einer schweren Pfanne das Olivenöl stark erhitzen. Die Steaks 2 bis 3 Minuten pro Seite scharf anbraten für medium rare. In der letzten Minute Butter, Knoblauch und die Kräuter hinzufügen und die Steaks mit der aromatischen Butter beträufeln. Steaks aus der Pfanne nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
- Pfannensauce zubereiten:
- Das überschüssige Fett aus der Pfanne entfernen, aber die Bratrückstände behalten. Rotwein und Rinderbrühe hinzufügen, die Pfanne ablöschen und 3 bis 4 Minuten einkochen lassen. Butter einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.
- Anrichten:
- Das Kartoffelpüree auf die Teller verteilen. Das Steak in Scheiben schneiden und darauf anrichten, mit der Pfannensauce übergießen. Den gerösteten Spargel daneben legen und mit frischen Kräutern garnieren.
Eine meiner Lieblingszutaten ist der Spargel, besonders wenn er leicht geröstet ist, entfaltet er sein volles Aroma und behält eine angenehme Bissfestigkeit. Ein unvergesslicher Moment war, als ich das erste Mal die Pfannensauce mit Rotwein probiert habe; sie verleiht dem Gericht eine Tiefe, die so einfach nur selbst gekocht schmeckt.
Lagerungstipps
Die Beilagen können gut vorbereitet werden. Kartoffelpüree lässt sich in einem warmen Behälter oder bei niedriger Temperatur im Ofen warmhalten. Spargel schmeckt frisch am besten, kann aber kurz vor dem Rösten vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank gelagert werden. Steak sollte frisch zubereitet werden, da es schnell an Qualität verliert.
Zutatenersatz
Als Alternative zum Rindersteak eignen sich Hüftsteaks oder Filetstücke für eine magerere Variante. Für die Pfannensauce kann Rotwein durch mehr Brühe oder Traubensaft ersetzt werden. Statt Butter im Püree ist ein Schuss Olivenöl möglich. Spargel kann durch grüne Bohnen oder Brokkoli ersetzt werden.
Serviervorschläge
Das Gericht passt hervorragend zu einem frischen Blattsalat oder einem kleinen Tomatensalat als erfrischende Beilage. Ein Glas Rotwein rundet das Menü ab und hebt die Aromen des Steaks hervor. Für eine festliche Variante kann das Kartoffelpüree mit geröstetem Knoblauch oder Parmesan verfeinert werden.
Mit diesem Rezept gelingen Ihnen sowohl im Alltag als auch bei besonderen Anlässen eindrucksvolle Steakgerichte. Viel Freude beim Nachkochen und Genießen!
Häufige Fragen zum Rezept
- → Welches Steak eignet sich am besten?
Ribeye für besonders saftiges Fleisch, Rumpsteak für kräftigen Geschmack oder Sirloin für eine magerere Variante.
- → Kann ich das Gericht vorbereiten?
Kartoffelpüree und Spargel lassen sich vorbereiten und warmhalten. Das Steak sollte immer frisch gebraten werden.
- → Wie erkenne ich den richtigen Gargrad ohne Thermometer?
Das Steak fühlt sich bei medium-rare ähnlich fest an wie der Daumenballen bei locker aneinandergelegtem Daumen und Zeigefinger.
- → Kann ich den Rotwein weglassen?
Ja, ersetze ihn einfach vollständig durch Rinderbrühe.
- → Ist das Gericht auch für Gäste geeignet?
Absolut – es wirkt elegant, ist aber unkompliziert und zuverlässig im Ergebnis.