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Diese einfachen Schokoladen-Madeleines verbinden die Eleganz traditioneller französischer Backkunst mit intensivem Schokoladengeschmack. Die kleinen muschelförmigen Küchlein sind luftig und zart, mit einer doppelten Schokoladennote durch den Kakao im Teig und die glänzende Schokoladenglasur. Perfekt für besondere Momente, aber auch leicht im Alltag zuzubereiten.
Ich genieße sie immer wieder begeistert, weil die Kombination aus Kakao und feinem Espressopulver sehr aromatisch ist. Besonders schätze ich, dass sich der Teig dank der Kühlzeit so gut verarbeiten lässt und die Glasur dem Ganzen Eleganz verleiht.
Zutaten
- 150 g Weizenmehl: das Mehl bildet die Basis und sollte frisch und fein gemahlen sein
- 130 g Zucker: sorgt für die feine Süße und trägt zur Textur bei. Feiner Kristallzucker eignet sich am besten
- 1 Teelöffel Backpulver: macht die Madeleines schön locker. Frisch und aktiv verwenden
- ½ Teelöffel Salz: hebt den Geschmack und balanciert die Süße aus
- ½ Teelöffel Instant-Espressopulver: intensiviert den Schokoladengeschmack ganz ohne Kaffeegeschmack
- 25 g Backkakao (Dutch Process): für eine samtige Schokoladennote. Achte auf ungesüßtes Kakao-Pulver
- 4 Eier (Zimmertemperatur): geben Struktur und Saftigkeit. Immer Raumtemperatur wählen
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt: rundet das Aroma ab. Am besten echtes Extrakt verwenden
- 10 Esslöffel Butter, geschmolzen und abgekühlt: sorgt für Geschmack und zarte Krume
- Für die Glasur: 340 g Zartbitter oder Halbbitterschokolade: entscheidet über die Geschmacksintensität und die edle Optik
- Für die Glasur: 2 Teelöffel neutrales Pflanzenöl: sorgt für eine geschmeidige und glänzende Glasur
Anleitung
- Teig vorbereiten:
- Zuerst Mehl, Zucker, Backpulver, Salz, Espressopulver und Kakao in einer großen Schüssel sorgfältig vermischen. In einer separaten Schüssel Eier und Vanilleextrakt gründlich verquirlen und dann langsam zu den trockenen Zutaten geben. Alles zu einem homogenen Teig verrühren, dabei nicht zu lange, damit die Madeleines locker bleiben.
- Butter einarbeiten und Teig kühlen:
- Die geschmolzene und abgekühlte Butter in den Teig einrühren, bis alles vollständig verbunden und der Teig leicht glänzend ist. Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Diese Kühlzeit sorgt für die typische gewölbte Form und verbessert die Textur.
- Backofen und Form vorbereiten:
- Den Backofen auf 190 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Madeleine-Form gut fetten und mit Mehl ausstäuben oder mit Backtrennspray einsprühen, damit sich die Küchlein nach dem Backen leicht lösen.
- Madeleines backen:
- Jeweils etwa einen Esslöffel Teig in jede Mulde der Form geben. Die Madeleines etwa 8 bis 9 Minuten backen, bis die Ränder leicht fest sind und das Innere beim Drücken zurückfedert. Die fertigen Madeleines sofort aus der Form lösen und auf einem Küchentuch 10 bis 15 Minuten abkühlen lassen.
- Schokoladenglasur zubereiten:
- Die Schokolade zusammen mit dem Pflanzenöl vorsichtig im Wasserbad oder in kurzen Intervallen in der Mikrowelle schmelzen, bis sie glatt und glänzend ist.
- Die Glasur auftragen:
- Die gereinigte Madeleine-Form dünn mit der geschmolzenen Schokolade ausstreichen. Die abgekühlten Madeleines wieder in die Mulden setzen und leicht andrücken. Die Form für 15 bis 20 Minuten in den Gefrierschrank stellen, bis die Schokolade fest ist. Anschließend die Madeleines kurz bei Raumtemperatur stehen lassen und vorsichtig aus der Form lösen.
Besonders gern erinnere ich mich an den Moment, als ich die fertigen Madeleines zum ersten Mal aus der Form löste und die typische kleine Höckchen genau so perfekt waren, wie ich es mir erhofft hatte. Das Zusammenspiel von Kakao und Schokolade macht jedes Stück zu einem kleinen Genussmoment.
Aufbewahrungstipps
Bei Raumtemperatur in einer luftdichten Dose oder einem Behälter sind die Madeleines bis zu drei Tage frisch und weich. Für längere Haltbarkeit sollten sie einzeln verpackt und im Gefrierfach gelagert werden, wo sie bis zu einem Monat halten. Zum Auftauen die Madeleines einfach etwa eine Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen, damit sie wieder ihre perfekte Konsistenz gewinnen.
Alternativen bei den Zutaten
Zartbitterschokolade kann problemlos durch Milchschokolade ersetzt werden, wenn es etwas milder und süßer sein darf. Für ein aromatisches Upgrade passt ein Teelöffel Mandel oder Orangenextrakt sehr gut in den Teig. Wer es gerne nussig mag, kann gehackte Haselnüsse oder Mandeln im Teig oder auf der Glasur verteilen. Auch weiße Schokolade als Glasur sorgt für reizvolle Kontraste.
Serviervorschläge
Madeleines sind Klassiker zum Kaffee oder Tee. Besonders lecker schmecken sie mit einer Kugel Vanilleeis oder etwas frisch geschlagener Sahne. Frische Beeren oder ein Hauch frische Minze geben eine fruchtige Ergänzung. Sie sind auch eine feine Komponente auf Dessertplatten oder eine außergewöhnliche Aufmerksamkeit als selbstgemachtes Geschenk.
Dieses Rezept hat mich schon oft überzeugt, wenn ich einen besonderen Moment mit einem kleinen, feinen Gebäck veredeln wollte. Die Balance aus luftiger Textur und vollem Schokoladengeschmack macht diese Madeleines zu einem echten Lieblingsgebäck.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Was macht Madeleines so besonders?
Madeleines sind kleine französische Rührkuchen mit einer charakteristischen Muschelform und einer feinen, luftigen Textur.
- → Warum muss der Teig gekühlt werden?
Die Kühlzeit sorgt für die typische Wölbung beim Backen und verbessert die Textur der Madeleines.
- → Kann ich normale Schokolade statt Kuvertüre verwenden?
Ja, am besten mit etwas Öl vermischen, damit die Glasur geschmeidig bleibt und gut haftet.
- → Kann ich die Madeleines einfrieren?
Ja, sowohl glasiert als auch unglasiert. Luftdicht verpackt halten sie bis zu einem Monat.
- → Warum wird Espresso im Teig verwendet?
Espressopulver verstärkt den Schokoladengeschmack, ohne nach Kaffee zu schmecken.