Merken
Diese vegane Jambalaya ist perfekt für alle, die ein herzhaftes, nahrhaftes und unkompliziertes Gericht aus nur einem Topf suchen. Vollgepackt mit buntem Gemüse, pflanzlichem Protein und typischen Creole-Gewürzen bringt dieses Gericht Wärme und Würze auf den Tisch und ist ideal für Familienessen oder Meal Prep.
Ich selbst liebe dieses Gericht weil es so vielseitig ist und sowohl an hektischen Tagen als auch beim gemütlichen Dinner ein echtes Wohlfühlessen ergibt. Die vielfältige Gemüseauswahl macht jede Portion besonders lecker und bunt.
Zutaten
- Basis: 1 EL Olivenöl oder 60 ml Wasser für die ölfreie Variante sorgt für das Anbraten und Geschmack, 1 mittelgroße Zwiebel gewürfelt gibt Süße und Tiefe, 4 Knoblauchzehen fein gehackt für das würzige Aroma, 3 große Paprika grün rot gelb gewürfelt bringen Farbe Vitamine und Crunch, 2 große Stangen Sellerie gewürfelt rundet das Gemüse ab und gibt Frische
- Gewürze und Flüssigkeit: 2 TL geräuchertes Paprikapulver, 1 TL getrockneter Thymian, 1 TL getrockneter Oregano, ¼ bis ½ TL Cayennepfeffer oder Chiliflocken nach Geschmack für die angenehme Schärfe, 1 Dose 400 g passierte oder gehackte Tomaten bildet die fruchtige Sauce, 1½ Tassen Langkornreis weiß hauptsächliche Sättigungsquelle, 1 bis 2 Lorbeerblätter für ein rundes Aroma, 3½ bis 4 Tassen Gemüsebrühe natriumarm empfohlen sorgt für Geschmack und Flüssigkeit
- Pflanzliches Protein: 1 Dose 400 g rote Kidneybohnen abgespült und abgetropft liefert Protein und Ballaststoffe, 3 bis 4 vegane Würste ca 400 g in Scheiben oder alternativ mehr Bohnen für herzhafte Biss
- Zum Abschmecken und Servieren: 1 TL Salz nach Geschmack, schwarzer Pfeffer, Frühlingszwiebeln Petersilie oder scharfe Sauce optional für das Topping
Zubereitung
- Schritt 1: Vegane Wurst anbraten
- Vegane Würstchen in einer Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze 3 bis 5 Minuten pro Seite goldbraun braten und zur Seite stellen.
- Schritt 2: Gemüse vorbereiten
- Olivenöl oder Wasser in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel Knoblauch Sellerie und Paprika etwa 5 Minuten glasig dünsten damit die Aromen sich entfalten.
- Schritt 3: Gewürze rösten
- Paprikapulver Thymian Oregano und Cayenne hinzufügen und alles etwa eine Minute mitrösten so werden die Gewürze besonders aromatisch.
- Schritt 4: Reis und Flüssigkeit hinzufügen
- Passierte Tomaten Reis Lorbeerblätter und Gemüsebrühe in den Topf geben. Aufkochen dann die Hitze reduzieren. Bei halb geschlossenem Deckel 20 bis 25 Minuten köcheln lassen dabei hin und wieder umrühren.
- Schritt 5: Protein unterrühren
- In den letzten 5 Minuten Kochzeit die Kidneybohnen und die angebratene vegane Wurst einrühren. Die Lorbeerblätter entfernen mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Schritt 6: Servieren
- Die vegane Jambalaya heiß servieren und nach Wunsch mit Frühlingszwiebeln Petersilie oder scharfer Sauce garnieren.
Ich mag besonders das geräucherte Paprikapulver da es der Jambalaya eine rauchige Tiefe verleiht die einfach unverwechselbar und wohltuend schmeckt. Ein erinnerungswürdiger Moment war als ich das erste Mal das Gericht für Freunde zubereitet habe und alle begeistert waren von der harmonischen Würze.
Aufbewahrungstipps
Reste luftdicht im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4 bis 5 Tagen verzehren um Frische zu garantieren. Zum Einfrieren portionsweise abfüllen dort hält sich das Gericht bis zu 2 Monate. Zum Aufwärmen sanft auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmen dabei etwas Wasser hinzufügen falls es zu trocken wird.
Zutatenersatz
Brauner Reis kann den weißen Reis ersetzen benötigt aber eine längere Kochzeit von etwa 35 Minuten und 4 Tassen Brühe. Quinoa ist ebenfalls eine gute Wahl ersetzt den Reis einfach und benötigt ca 3 Tassen Brühe. Die vegane Wurst kann weggelassen und durch zusätzliche Bohnen ersetzt werden. Frisches Gemüse kann je nach Saison angepasst werden etwa Okra oder Zucchini.
Serviervorschläge
Veganes Maisbrot passt perfekt zur Jambalaya und hilft die Sauce aufzunehmen. Maiskolben mit veganer Butter und Zitrone ergänzen das Gericht farbenfroh und knackig. Gebratener Grünkohl oder schwarzer Tofu sorgen für zusätzliche Textur und Geschmack. Ein frischer grüner Salat bringt Frische und Leichtigkeit dazu.
Diese vegane Jambalaya ist ein echter Genuss der unkompliziert begeistert und durch seine Vielfalt an Aromen und Nährstoffen überzeugt. Perfekt für alle die abwechslungsreich gesund und ohne viel Aufwand kochen möchten.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Kann ich braunen Reis verwenden?
Ja, verlängern Sie die Kochzeit auf etwa 35 Minuten und erhöhen Sie die Flüssigkeitsmenge auf 4 Tassen.
- → Ist das Gericht glutenfrei?
Ja, wenn die verwendete vegane Wurst glutenfrei ist, ist das Gericht insgesamt glutenfrei.
- → Kann ich das Gericht ölfrei zubereiten?
Ja, ersetzen Sie das Öl einfach durch Wasser oder Gemüsebrühe für eine ölfreie Variante.
- → Ist das Gericht zum Einfrieren geeignet?
Ja, Jambalaya lässt sich gut einfrieren und hält sich dort bis zu zwei Monate.
- → Wie scharf ist die Jambalaya?
Die Schärfe ist mild, kann aber nach Belieben mit Cayennepfeffer oder scharfer Sauce angepasst werden.